BarFooS http://barfoos.blogsport.de meine Erfahrungen mit Linux Sun, 25 May 2014 14:33:56 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en weiter bei blogsport.eu http://barfoos.blogsport.de/2014/05/25/weiter-bei-blogsport-eu/ http://barfoos.blogsport.de/2014/05/25/weiter-bei-blogsport-eu/#comments Sun, 25 May 2014 14:33:56 +0000 ramnit Blog http://barfoos.blogsport.de/2014/05/25/weiter-bei-blogsport-eu/ Hallo liebe Lesenden,

dieser Blog ist fortan unter einer neuen Adresse zu finden:

barfoos.blogsport.eu

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Nie wieder libpurple! http://barfoos.blogsport.de/2014/05/21/nie-wieder-libpurple/ http://barfoos.blogsport.de/2014/05/21/nie-wieder-libpurple/#comments Wed, 21 May 2014 10:28:42 +0000 ramnit Blog ubuntuusersgajimOTRpidginXMPP http://barfoos.blogsport.de/2014/05/21/nie-wieder-libpurple/ Nachdem ich nun seit fast 10 Jahren Pidgin und damit die zugrunde liegende Bibliothek libpurple verwendet habe, ist seit heute Schluss damit. Schon zu meiner Zeit im Team von ubuntuusers wurde ich von verschiedenen Seiten immer wieder auf die Schwächen dieser Bibliothek hingewiesen. Heute morgen las ich dann einen Text von Quinn Norton, der Anlass genug zum Wechseln bot. Kurzzusammenfassung:

Was nutzt Verschlüsselung (zB via OTR) wenn die Software mit der du chatest so unsicher ist, dass eine interessierte Person ohne großen Aufwand auf den geschriebenen Text zugreifen kann, bevor er verschlüsselt wird.

In einer Zeit vor 2013 hätte ich gelächelt. #nachSnowden bleibt mir dieses Lächeln im Hals stecken.

Lange Rede, kurzer Sinn: etwas neues muss her!

Dank der vorbildlichen Arbeit des Wikiteams von ubuntuusers.de gibt es einen tollen Übersichtsartikel über die Vielzahl der verfügbaren Chat-Clients. Nach einem kurzen Vergleich entschied ich mich für Gajim, denn momentan nutze ich fast ausschließlich XMPP/Jabber. Essentiell war für mich die Integration von OTR, die über ein Plugin leicht möglich ist. PGP-Verschlüsselung funktioniert sogar out-of-the-Box.

Die Installation gestaltet sich denkbar einfach, denn Gajim ist aus den Paketquellen beziehbar. Für eine Vielzahl anderer Systeme finden sich auf der Projektseite Binaries und Quellcode. Vorbildlich.

Schon direkt nach dem Start von Gajim ist zu bemerken, dass dieser viel besser auf die Anforderungen des XMPP-Protokolls ausgerichtet ist. So ist es, um nur ein Beispiel zu nennen, möglich, das Passwort auf dem Jabber-Server aus dem Client heraus zu ändern. Diese Funktion habe ich bei Pidgin immer vermisst. Auch Transporte scheinen wesentlich besser unterstützt zu werden. Alles in allem also ein sehr guter Eindruck.

Off-the-Record aktivieren

Leider hat Gajim keine eingebaute Unterstützung für OTR. Es gibt jedoch ein Plugin, dass es mir ermöglicht OTR zu benutzen. Das funktioniert (wie bereits von Pidgin gewohnt) sehr zuverlässig.

Gajim kommt mit einem eigenen Plugin-Installer. Dieser findet sich unter „Ändern -> Plugins“. Nachdem im auftauchenden Fenster der Eintrag „Plugin Installer“ aktiviert wurde, erscheint ein neuer Tab, der alle verfügbaren Plugins mit Versionsnummer und kurzer Beschreibung auflistet. Neben Plugins zur besseren Integration in den Desktop und der Erweiterung anderer Funktionen (zB LaTeX-kompatible Funktionsdarstellung), findet sich hier auch der Eintrag Off-the-Record Encryption. Nach dem Markieren lässt sich das Plugin mittels klick auch „Install/Upgrade“ installieren.

In dem benachbarten Tab „Installed“ lässt es sich jetzt konfigurieren und aktivieren.

Hinzufügen von Konten

Beim Hinzufügen von Konten sei angemerkt, dass Gajim bei neu hinzugefügten Konten automatisch das Protokollieren aller eingehender Nachrichten aktiviert. Unter Sicherheitsaspekten sollte dies besser unterbunden werden. Chelsea Manning fiel genau dieser Protokollfunktion zum Opfer, weil verschlüsselt gesendete Nachrichten im Klartext auf dem Rechner gespeichert blieben.

Um das zu verhindern, lässt es sich unter „Ändern -> Konten“ für jedes Konto seperat abschalten. Hier empfiehlt es sich darüber hinaus ein Häkchen bei „Konten zusammenfassen“ zu setzen. Dadurch kommt einem die Oberfläche gleich vertrauter vor.

Anpassungen der Darstellung

Von Pidgin kommend, fand ich die Darstellung sehr unübersichtlich. Diese lässt sich jedoch mit wenigen Veränderungen so anpassen, dass das Fenster mit allen Kontakten dem von Pidgin sehr nahe kommt.

Auf „Konten zusammenfassen“ habe ich oben bereits hingewiesen. Darüber hinaus lässt sich unter „Ändern -> Einstellungen -> Stil“ die Darstellung der Status-Symbole anpassen. Die Option „gota“ ist das, was für mich am besten funktioniert.

Schon kommt das Fenstern meiner Vorstellung von Übersichtlichkeit wesentlich näher. Auch darüber hinaus lohnt ein Blick in „Ändern -> Einstellungen“ und in den „erweiterte Konfigurationseditor“. Hier lässt sich noch so einiges den eigen Bedürfnissen anpassen.

Update

Liste mit Empfehlungen für den „erweiterten Konfigurationseditor“

  • sort_by_show_in_roster: deaktiviert (Sortierung der Kontaktliste alphabetisch und nicht statusabhängig)
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moderierte Instant Messaging Konferenzen http://barfoos.blogsport.de/2014/03/11/moderierte-instant-messaging-konferenzen/ http://barfoos.blogsport.de/2014/03/11/moderierte-instant-messaging-konferenzen/#comments Tue, 11 Mar 2014 13:44:40 +0000 ramnit BlogIMIRCXMPP http://barfoos.blogsport.de/2014/03/11/moderierte-instant-messaging-konferenzen/ Neben der Benutzung zum direkten Informationsaustausch zwischen zwei Personen, lässt sich Instant Messaging auch dazu benutzen mit einer größeren Gruppe von Menschen zu diskutieren, Abstimmungen durch zu führen und so zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen. Dazu hat sich im Wiki-Team von ubuntuusers.de über die Zeit ein sehr verlässliches System entwickelt, dass zunächst völlig unabhängig vom gewählten IM-Protokoll funktioniert. Da ich im Web leider nirgendwo eine Dokumentation dieser „Kulturtechnik“ finden konnte, will ich diese hier kurz erklären.

IM-Protokoll

Prinzipiell ist es wie schon gesagt eine Kulturtechnik, die unabhängig von dem Kanal, der benutzt wird funktioniert. Minimal-Bedingungen, die der Kommunikationskanal erfüllen muss sind:

  • schriftliche Gespräche mit mehrere Menschen ermöglichen
  • „Echtzeit“
  • geringer Installations- & Einrichtungsaufwand

Zusätzlich ist es sinnvoll, insbesondere bei längerer gemeinsamer Arbeit sind folgende zusätzliche Funktionen nützlich

  • eindeutige Account-Zuordnung (Alex heißt immer Alex, Niemand sonst kann Alex heißen, auch wenn Alex nicht online ist.)
  • Passwort-Schutz für den Kommunikationskanal, um ungestört und abgesichert arbeiten zu können.
  • Verschlüsselung nutzen zu können

Bisher habe ich mit dieser Kulturtechnik über IRC und XMPP (via MUC) gearbeitet. Alle anderen Tools, die die Bedingungen erfüllen, sollten aber ebenfalls geeignet sein.

Moderation der Diskussion

Alles steht und fällt (wie fast immer) mit einer guten Moderation. Diese trägt wie auch im nicht-digitalen Diskussionen die Verantwortung für den groben Verlauf und zielgerichtete Gesprächsführung. Darüber hinaus ist sie in diesem „System“ auch zur Führung der „Redeliste“ aka Redeleitung notwendig.

  1. Nach dem alle eingetroffen sind, eröffnet die Moderation die Runde und stellt kurz die geplanten Themen vor.
  2. Gegebenenfalls werden die Anwesenden gebeten weitere Themen zu nennen, die bisher fehlen
  3. Nach Abschluss dieser Einleitung wird das erste Thema diskutiert
  4. Die Moderation nimmt dazu Meldungen auf, die mittels ! abgegeben werden. Dieses Melden ist zu jedem Zeitpunkt möglich.
  5. Wenn eine Person fertig mit ihrem Beitrag ist, dann macht sie das durch ein fertig deutlich. Dies ist das Zeichen für die Moderation, die nächste Person aufzurufen, ihren Redebeitrag zu liefern.
Stimmungsbilder / Abstimmungen

Neben dem einfachen Gedankenaustausch, ist es auch beim analogen Diskutieren häufig sinnvoll Stimmungsbilder abzufragen und Abstimmungen zu leiten. Auch hierfür gibt es im Wiki-Team ein einfaches und intuitives System.

  1. Die Moderation verschriftlich den genauen Abstimmungstext
  2. Zur Abfrage des Stimmungsbild meldet sich jede Person,
    • die zustimmt mit +1
    • die sich enthält / unentschlossen ist mit 0
    • die nicht zustimmt mit -1
  3. Abschließend gibt die Moderation das Ergebnis bekannt und benennt das weiter vorgehen (zB nächster Punkt, weitere Diskussion, Vertagung,…)
Beispiel

Als Beispiel möchte ich folgende fiktive Diskussion anführen:

[00:01] Moderation: Hallo alle zusammen. Alle da?
[00:05] Beverly: ja
[00:07] Alex: ja
[00:07] Claude: ja
[00:12] Moderation: Hier die Themen über die wir heute reden wollen:
[00:14] Moderation: 1. Thema Bar
[00:15] Moderation: 2. Thema Foos
[00:19] Moderation: Habt ihr Ergänzungen?
[00:22] Alex: !
[00:24] Moderation: Alex bitte
[00:36] Alex: Was ist mit Blubb? Darüber sollten wir reden.
[00:37] Alex: fertig
[00:39] Moderation: Weiter Ergänzungen?
[00:45] Moderation: Gut, dann hier nochmal zum Überblick:
[00:58] Moderation: 1. Bar, 2. Foos, 3. Blubb
[01:08] Moderation: Fangen wir mit Bar an. Wie ihr wisst, …
[01:16] Beverly: !
[01:18] Alex: !
[01:38] Moderation: Beverly bitte.
[01:18] Beverly: Also ich finde…
[01:43] Claude: !
[01:55] Beverly: Außerdem…
[02:13] Beverly: fertig
[02:38] Moderation: Alex bitte.
[03:18] Alex: Also ich finde…
¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦
[05:28] Alex: fertig
[05:38] Moderation: Claude bitte.
[06:18] Claude: Also ich finde…
¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦
[06:18] Claude: fertig
¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦ ¦
[16:38] Moderation: Da es keine weiteren Wortmeldungen gibt und wir schon seit 15 Minuten darüber reden, würde ich gern mal ein Stimmungsbild machen.
[16:52] Moderation: Wir wollen von nun an…
[17:05] Moderation: Bitte gebt eure Stimme ab:
[18:18] Alex: +1
[18:38] Claude: 0
[18:18] Beverly: +1
[19:05] Moderation: Damit haben wir 2 Stimmen dafür und eine Enthaltung
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wenn der Gnome hinkt http://barfoos.blogsport.de/2014/01/21/wenn-der-gnome-hinkt/ http://barfoos.blogsport.de/2014/01/21/wenn-der-gnome-hinkt/#comments Tue, 21 Jan 2014 15:30:25 +0000 ramnit Blog ubuntuusersgdmgnome shellkdmlightdm http://barfoos.blogsport.de/2014/01/21/wenn-der-gnome-hinkt/ Ich hab unter Ubuntu 12.04 LTS gelegentlich das Problem, dass die Gnome-Shell nach dem Login einfriert. Neben der Tatsache, dass sich nichts mehr tut ist das am besten am Netzwerk-Icon zu erkennen, dass auf dem Status „getrennt“ verbleibt. Da das nur selten passiert, habe ich mich bisher damit begnügt, in ein anderes Fenster zu wechseln (Ctrl+Alt+F1) und mittels sudo reboot den Rechner neu zu starten.

Da das eine eher brutale und zeitaufwendige Variante ist, habe ich mich heut mal nach einem eleganteren Umgang mit dem Problem umgesehen. Und siehe da: unter askubuntu.com wurde ich fündig. Oyibo empfiehlt folgendes vorgehen, dass auch bei mir zum Erfolg führte:

  1. Versuch: mit Alt+F2 versuchen ein Befehlsfenster aufzurufen und bei erfolg mittels restart die Instanz neu starten.>/li>
  2. Versuch:
    • mit Ctrl+Alt+F1 in ein Terminal wechseln, dort einloggen
    • mittels gnome-shell --display :0.0 --replace & die Gnome-Shell neu starten
    • und anschließend mit Ctrl+Alt+F7 zurück auf den Ausgangsbildschirm schalten
  3. Versuch:
    • mit Ctrl+Alt+F1 in ein Terminal wechseln, dort einloggen
    • mittels sudo service lightdm restart den Displaymanager neu starten. Solltet ihr statt lightdm noch gdm oder kdm verwenden, dann ist der Befehl entsprechend anzupassen.

Der letzte Versuch führte bei mir zum Erfolg.

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Was tun, nach der Installation? http://barfoos.blogsport.de/2014/01/08/was-tun-nach-der-installation/ http://barfoos.blogsport.de/2014/01/08/was-tun-nach-der-installation/#comments Wed, 08 Jan 2014 13:15:41 +0000 ramnit Blog ubuntuusersapportcodecsDVDfirefoxkernelLTSNTPPPATLPunity http://barfoos.blogsport.de/2014/01/08/was-tun-nach-der-installation/ Wenn der Moment gekommen ist wo das frische Ubuntu-Betriebsystem endlich problemlos vom Rechner startet, was dank UEFI, SecureBoot und diverser neuer Hardware momentan einer Wissenschaft gleich kommt, stellt sich häufig die Frage: Was jetzt? Die folgende (Link-)liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, versucht aber einen groben Überblick zu geben. Vermutlich wird sie in den kommenden Wochen noch ergänzt.

Anmerkungen
  1. nur bei vorhandenem DVD-Laufwerk nötig [zurück]
  2. erst ab 12.10 und Unity (Standardoberfläche) nötig [zurück]
  3. nur bei LTS-Versionen [zurück]
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Firefox an die eigenen Bedürfnisse anpassen http://barfoos.blogsport.de/2013/11/11/firefox-an-die-eigenen-beduerfnisse-anpassen/ http://barfoos.blogsport.de/2013/11/11/firefox-an-die-eigenen-beduerfnisse-anpassen/#comments Mon, 11 Nov 2013 08:27:17 +0000 ramnit Blog ubuntuuserschromedigital aikidofirefoxSSDSSLtls http://barfoos.blogsport.de/2013/11/11/firefox-an-die-eigenen-beduerfnisse-anpassen/ Einstellungen -> Einstellungen“ verbergen, möchte ich [...]]]> Nach den letzten Nachrichten über Google Chrome und dem positivem Feedback aus meinem Freundeskreis, bin ich zurück zum Firefox gewechselt. Nun gibt es ein paar Dinge, die in den Standard-Einstellungen geändert werden müssen, um sie an meine Sicherheitsbedürfnisse anzupassen. Neben der Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, die sich unter „(Firefox) -> Einstellungen -> Einstellungen“ verbergen, möchte ich hier ein paar Dinge hervor heben, bei denen an der about:config geschraubt werden muss.

temporäre Dateien verschieben

Unter anderem weil ich eine SSD verwende, möchte ich, dass Firefox die temporären Dateien im Ordner /tmp/ ablegt. Wie das geht, wird im Wiki-Artikel auf ubuntuusers.de erklärt.

Dazu muss about:config in die Adress-Zeile eingegeben und der auftauchende Hinweis bestätigt werden. Nun ist die Zeile browser.cache.disk.parent_directory neu einzufügen und auf /tmp/firefox-cache zu stellen.

Kamera und Mikrofon-Zugriff unterbinden

Um zu verhindern, dass mein Browser Zugriff auf meine Webcam und mein Mikrofon haben, gilt es den Zugriff auf diese Hardware zu unterbinden.

Dazu müssen wiederum Zeilen in der about:config angepasst werden. Die entsprechenden Zeilen lautent media.navigator.enabled und media.peerconnection.enabled. Beide existieren bereits, müssen als Wert jedoch jeweils von true auf false gesetzt werden. Dein Doppelklick genügt dafür. Überprüfen lässt sich die Änderung zum Beispiel auf den Test-Seiten für die WebRTC-Implementierung.

Doch nicht nur der Browser selbst, auch das Flash-Plugin bietet Möglichkeiten auf diese Hardware zu zu greifen. Dies lässt sich auf der Einstellungsseite verhindern.

Geolocation / Standortbestimmung unterbinden

Auch die Standort-Bestimmung möchte ich dem Browser unter keinen Umständen erlauben. Wie das geht wird auf den Seiten von Mozilla erklärt.

Die entsprechende Zeile in der about:config lautet geo.enabled. Auch diese muss per Doppelklick von true auf false gesetzt werden.

krytografische Fähigkeiten verbessern

Firefox unterstützt leider auch in Version 26 noch einige Verschlüsselungsverfahren (Cipher Suites), die mittlerweile als nicht mehr sicher gelten. Diese sollten also besser deaktiviert werden:

Auch hierfür müssen wieder Werte unter about:config verändert werden:

security.ssl3.rsa_fips_des_ede3_sha und alle 6 Zeilen die rc4 enthalten sollten auf false geändert werden.

Abschließend sollte Firefox erlaubt werden auch die aktuellsten Versionen von SSL/TLS verwenden zu dürfen. Hierzu ist der Wert von security.tls.version.max von 1 auf 3 zu setzen.

Zum Test kann abschließend die Seite howsmyssl.com aufgerufen werden. Unter „Version“ und „Insecure Cipher Suites“ sollte jetzt jeweils ein grünes „good“ leuchten.

Erweiterungen installieren

Zu guter Letzt gilt es noch ein paar für mich unumgängliche Erweiterungen zu installieren:

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LTS Enablement Stack http://barfoos.blogsport.de/2013/10/14/lts-enablement-stack/ http://barfoos.blogsport.de/2013/10/14/lts-enablement-stack/#comments Mon, 14 Oct 2013 11:24:20 +0000 ramnit Blog ubuntuusersLTS http://barfoos.blogsport.de/2013/10/14/lts-enablement-stack/ Mit den Veränderungen in der Langzeitunterstützung der Ubuntu LTS – Versionen hat sich bei Ubuntu einiges geändert, was die langfristige Hardware-Unterstützung angeht. Da die aktuelle LTS-Version einen Unterstützung für 5 Jahre bekommen hat, stellte sich die Herrausforderung, dass eine 2012 veröffentlichte Version des Betriebssystems auch Hardware unterstützen muss, die erst im Jahr 2017 entwickelt ist.

Mittlerweile ist es sehr leicht möglich, ein installiertes Ubuntu 12.04 Precise Pangolin LTS auf einen aktuellen Stand zu setzen. Da langfristig Unterstützung für aktuelle Hardware früher oder später Eingang in den Kernel (oder für Grafikkarten in die entsprechenden Treiber-Pakete des XServers) findet, liegt genau in diesen Paketen die Lösung.

Um die Nutzung dieser Pakete zu ermöglichen wurden sogenannte HWE-Stacks (hardware enablement stacks) eingeführt. Diese bieten in Meta-Paketen bereitgestellte aktuelle Versionen des Kernels und des XServers. Die Metapakete heißen linux-generic-lts-VERSION und xserver-xorg-lts-VERSION und werden jeweils aus den aktuellen Ubuntu-Versionen zurück portiert. Mit der Veröffentlichung des nächsten Point-Release (12.04.4)1 zu Ubuntu 13.10 Saucy Salamander am 24.01.2014 werden also auch der XServer in Version 7.7 und der Kernel in Version 3.11 für Ubuntu 12.04 bereit gestellt.

LTSEnablementStack

Installieren lassen sich die einzelnen HWE-Stacks folgender maßen 2:

Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal HWE
sudo apt-get install --install-recommends linux-generic-lts-quantal xserver-xorg-lts-quantal libgl1-mesa-glx-lts-quantal
Ubuntu 13.04 Raring Ringtail HWE
sudo apt-get install --install-recommends linux-generic-lts-raring xserver-xorg-lts-raring libgl1-mesa-glx-lts-raring
Ubuntu 13.10 Saucy Salamander HWE (verfügbar ab 24.01.2014)
sudo apt-get install --install-recommends linux-generic-lts-saucy xserver-xorg-lts-saucy libgl1-mesa-glx-lts-saucy

Updates

  1. Papamatti wies mich per PN darauf hin, dass der jeweilige HWE-Stack erst ab Veröffentlichung des Point-Releases zur Verfügung steht. [zurück]
  2. praseodym wies mich per PN darauf hin, dass ergänzend die Pakete linux-headers-generic-lts-VERSION, build-essential und dkms installiert werden sollten. Da die Quelle der Original-Anleitung das Ubuntu-Wiki ist, ergänze ich das nicht oben im Blog sondern vertraue dem dort genannten. Ungenannt wollte ich den Einwand dennoch nicht lassen. [zurück]
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Mixed Content Blocker in Firefox http://barfoos.blogsport.de/2013/09/25/mixed-content-blocker-in-firefox/ http://barfoos.blogsport.de/2013/09/25/mixed-content-blocker-in-firefox/#comments Wed, 25 Sep 2013 12:17:50 +0000 ramnit Blog ubuntuusersfirefoxHTTPSSSL http://barfoos.blogsport.de/2013/09/25/mixed-content-blocker-in-firefox/ Seit Version 23 unterstütz der Mozilla Firefox Webbrowser „Mixed Content Blocking“. Dabei handelt es sich um eine ziemlich sinnvolle Schutzfunktion, die zunächst Inhalte blockiert, die eine via SSL / HTTPS aufgerufene Website unverschlüsselt nachzuladen versucht. Wie bei Firefox üblich lässt sich über einen Dialog eine Ausnahme definieren und der geblockte Content wird nach Erlaubnis nachgeladen.

Leider lässt sich bei mir diese Ausnahme-Erlaubnis nicht dauerhaft festhalten. Das führt dazu, dass ich bei jedem Seitenaufruf erneut bestätigen muss, dass es sich bei dem nachzuladenden Inhalt um nichts gefährliches handeln wird. Da bei mir der Firefox wegen mangelhafter Flash-Unterstützung unter Linux und leichten Geschwindigkeitsnachteilen eh nur die zweite Wahl ist, habe ich beschlossen den Mixed-Content-Blocker dauerhaft zu deaktivieren.

Dazu muss lediglich in die Adress-Zeile about:config eingegeben und die dortige Sicherheitsbelehrung akzeptiert werden. Nun muss über die Suchzeile der Schlüssel security.mixed_content.block_active_content auf false gesetzt werden. Fortan ist der Blocker deaktiviert und dem „ungesicherten“ Surfen steht nichts mehr im Wege.

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Browser-Gerangel http://barfoos.blogsport.de/2013/06/25/browser-gerangel/ http://barfoos.blogsport.de/2013/06/25/browser-gerangel/#comments Tue, 25 Jun 2013 17:03:19 +0000 ramnit Blog ubuntuuserschromechromiumfirefoxopera http://barfoos.blogsport.de/2013/06/25/browser-gerangel/ Nachdem ich schon vor einer Weile auf Chrome umgestiegen bin, weil Adobe leider den Flash-Support für Linux weitesgehend eingestellt hat, wollte ich mir heute mal die Zeit nehmen und die drei Browser, die ich im Moment verwende in verschiedenen Benchmarks gegeneinander antreten lassen, um zu sehen, wie es um deren Performance bestellt ist.

Testumgebungen

Für die Benchmarks verwendete ich die beiden von mir im Moment hauptsächlich verwendeten Systeme.

Navis, mein Heim-PC, läuft mit einem Intel i5-2400 dem 8 GiB RAM zur Verfügung stehen.

Navicula, mein Laptop, läuft mit einem Intel i3-2310M dem ebenfalls 8 GiB RAM zur Verfügung standen und dessen Programme von einer mSATA geladen werden.

Auf beiden Systemen läuft ein aktualisiertes Ubuntu 12.04.

Weitere Infos zur Ausstattung der Systeme findet ihr auf meiner Benutzerseite bei ubuntuusers.de

Testkandidaten

Getestet wurden von mir die drei Browser, die ich am häufigsten verwende.

  • Google Chrome geht als mein momentaner Standard-Browser in Version 28.0.1500.52 an den Start.
  • Google Chromium, die OpenSource-Variante des Webkit-Browsers aus dem Hause Google wurde in Version 25.0.1364.160 von mir getestet.
  • Firefox in Version 21 komplettiert die Liste der Testkandidaten. Momentan nutze ich den eigentlich nur für das Surfen über das TOR-Netzwerk. Für den Test ließ ich ihn allerdings direkt auf das Netzwerk zugreifen.

Opera habe ich diesmal außen vor gelassen, weil die demnächst auch auf Webkit wechseln und die Performance dann nicht mehr mit dem, was ich heute messen würde, übereinstimmt. Sobald sich die Wogen dort geglättet haben, steht aber auch da ein Test an.

Verwendete Benchmarks

Für meine Tests verwendete ich insgesamt vier Testumgebungen. Zunächst mussten sich alle getesteten Browser dem ACID3-Test unterziehen.

Hier gibt es erfreuliches zu berichten. Während in der Vergangenheit bei Tests meinerseits immer wieder mal 97/100 oder 99/100 von einzelnen Browsern als Ergebnis ausgegeben wurden, glänzten diesmal alle Browser mit:

Acid3-Ergebnis: 100/100

Nach diesem sanften Einstieg mussten sich die Browser dann im Browsermark von Rightware behaupten. Hier zeigte sich für mich durchaus erstaunliches. Chromium schnitt doch tatsächlich am besten ab. Auf dem Laptop sogar noch deutlicher als auf dem Heim-PC. Das hatte ich nicht erwartet. Der Firefox landet leider immer noch abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Acid3-Ergebnis: 100/100

In der dritten Testumgebung, dem Peacekeeper-Benchmark von Futuremark zeigte sich dann das Bild, dass ich eigentlich auch beim Browsermark erwartet hatte. Wenn auch nur mit einer Nasenspitze, so liegt doch Chrome vor Chromium und Firefox belegt erneut mit deutlichen Performance-Unterschied den dritten Platz.

Acid3-Ergebnis: 100/100

Zu letzt teste ich die drei Browser ließ ich die drei Browser dann noch im Speed-Battle von u-uu.de gegeneinader antreten. Das Ergebnis kam für mich nach den anderen beiden Tests vollkommen unerwartet. Firefox gewinnt! Und zwar mit Abstand.

Acid3-Ergebnis: 100/100

Eine Antwort darauf, warum hier der Firefox vorne liegt muss ich leider schuldig bleiben. Überrascht hat es mich allemal.

Fazit

Da auch die gefühlte Performance beim Verwenden von Firefox noch nicht an die der Browser aus dem Hause Google heran reicht, werde ich wohl weiterhin bei Chrome/Chromium bleiben. Auch wenn die Neuerungen der letzten Zeit und die sinnvolle Reduzierung der Menü-Leisten den Wechsel zu Firefox für mich zumindest denkbar erscheinen lassen.

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…und dann kam Polly http://barfoos.blogsport.de/2013/06/17/und-dann-kam-polly/ http://barfoos.blogsport.de/2013/06/17/und-dann-kam-polly/#comments Mon, 17 Jun 2013 18:25:46 +0000 ramnit Blog ubuntuusersgnome shellgwibberpollyPPAtwitter http://barfoos.blogsport.de/2013/06/17/und-dann-kam-polly/ Nachdem der Webdienst Twitter sich vor kurzem entschieden hat, die hauseigene API von Version 1 auf Version 1.1 zu aktualisieren, funktionieren die meisten Clients unter Linux nicht mehr. Genauer ist das im Blog Pinguinzubehör erklärt. Dort werden auch einige Alternativen aufgezählt, die schon mit der neuen API arbeiten.

Da ich Gwibber bisher nur genutzt habe, weil es zur Grundausstattung von Ubuntu gehörte, war es nun an der Zeit mich nach einem richtigen Client umzusehen. Schnell wurde mir klar, dass ich an Polly nicht vorbei kommen würde. Schlank, schnell, Multi-Account-Support, mehrsprachig und ebenfalls mit Support für NotifyOSD. Und falls euch das noch nicht überzeugt, werden viele weitere Vorteile im Blogbeitrag auf l3r.de aufgezählt.

Vieles Spricht also für diesen gut gelungenen Client. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach. Via Terminal gilt es lediglich das PPA hinzuzufügen, den APT-Cache zu aktualisieren und die Installation zu beauftragen. Das ist mit 3 Zeilen Code erledigt.

sudo add-apt-repository ppa:conscioususer/polly-unstable
sudo apt-get update
sudo apt-get install polly

Wer damit nicht viel anfangen kann, sollte sich im Wiki von Ubuntuusers die ausführliche Anleitung durchlesen und diese befolgen.

Nach dem ersten Start des Programmes wird automatisch ein Assistent gestartet, der durch die Einrichtung der multiplen Accounts führt. Danach lacht einen die mehrspaltige Oberfläche an und es kann los gehen. Auf dem Bild, das mir l3r.de zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr euch einen ersten Eindruck von der Oberfläche machen.

So sieht Polly dann aus

Ich selbst bin großer Fan davon meinen Twitter-Client automatisch starten zu lassen, damit ich es nicht vergesse und sofort nach dem Anmelden über die für mich wesentlichen Tweets benachrichtigt werde.

Für Polly muss dies manuell gemacht werden. Unter Gnome3 muss dazu via Terminal

gnome-session-properties

aufgerufen werden. Dort lässt sich dann für Polly ein Autostart-Eintrag anlegen. Hierbei ist es sinnvoll auch die beiden Funktionen --minimize und --statusicon zu aktivieren, damit das Fenster zunächst im Hintergrund bleibt und das Status-Icon im entsprechenden Bereich angezeigt wird. Bei mir sahen die drei Zeilen des Eingabefeldes am Ende so aus:

Jetzt startet Polly automatisch nach dem Login und versorgt mich mit Nachrichten. Und das besser als je zuvor. Denn anders als bei Gwibber werden die Nachrichten nicht mehr unten rechts gesammelt, sonder verschwinden einfach nach ein paar Sekunden wieder. Ich bin ehrlich gesagt rundum zu frieden.

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